Mit Leidenschaft zum nächsten Dreier

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01.11.2021

SG Marksuhler SV - SV Kali Unterbreizbach 2:4

Mit Leidenschaft zum nächsten Dreier

Ohne ein halbes Dutzend Stammspieler angereist, konnte unsere Mannschaft auch in Förtha der Personalnot trotzen und den nächsten wichtigen Auswärtssieg einfahren.

Da Trainer A. Jäger abermals einige Spieler krankheits- und verletzungsbedingt sowie gesperrt nicht zur Verfügung standen, musste er erneut selbst die Fußballschuhe schnüren und sein Team über die volle Distanz auf dem Platz unterstützen. Wohl dem der einen ehemaligen begnadeten Fußballer als Trainer für gewöhnlich an der Seitenlinie stehen hat.

Einziger positiver personeller Lichtblick war die Rückkehr von Stammkeeper M. Gimpel nach mehrwöchiger Verletzungspause, der auch gleich sein Können wieder mehrfach unter Beweis stellen konnte.

Da wir eine Mannschaft auf dem Platz stehen hatten, die in dieser Konstellation so noch nicht zusammen gespielt hatte, gab es im ersten Abschnitt noch einige Unstimmigkeiten und es haperte so ab und an im Spielaufbau. Die Marksuhler hingegen wirkten mannschaftlich geschlossener und hatten etwas mehr Spielanteile, ohne sich jedoch viele Torchancen zu erarbeiten. Die erste Großchance gab es dann auf Seiten der Kali-Mannschaft. Nach guter Kopfballvorlage von D. Urff verzog P. Sommerfeld aus aussichtsreicher Position freistehend übers Tor (20.). Auf der Gegenseite musste M. Gimpel nach Abschluss von L. Scheuch seine ganze Klasse zeigen, als er mit dem Fuß stark zur Ecke klärte. Bei dem darauffolgenden Eckstoß stimmte die Zuordnung in der Kali-Abwehr jedoch nicht wirklich und R. Weber konnte relativ ungehindert zum 1:0 für die Heimelf einschieben (23.).

So langsam nahm das Kali-Spiel mehr an Fahrt auf und man näherte sich öfters dem Tor der Marksuhler. In der 28. Minute konnte Keeper M. Morgenweck einen Abschluss von D. Urff zur Ecke klären. Zehn Minuten später hatte Kali-Stürmer P. Sommerfeld nach einem Eckball erneut die große Chance zum Ausgleich, doch der Ball ging knapp über die Latte.

Somit ging es mit dem 1:0 Rückstand in die Halbzeitpause.

Die Personalsituation verschlechterte sich leider nochmals, da P. Elsner und S. Salkovic verletzungsbedingt das Spiel nicht fortsetzen konnten, sodass die beiden einzigen Ersatzspieler, F. Hinz, der zu seinem Debüt in der 1. Mannschaft kam, und D. Wolfgram zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt wurden. Da D. Wolfgram fortan als letzter Mann agierte, konnte S. Gimpel von der Abwehrzentrale in das Mittelfeld vorrücken. Mit viel Einsatz und Leidenschaft ging der Kali-Kapitän voran und sorgte mit seiner Schlitzohrigkeit für die Wende im Spiel. Doch nicht nur S. Gimpel kämpfte und ackerte von nun an vorbildlich, auch der Rest des Teams ging mit viel Engagement und läuferischen Einsatz zu Werke, mit dem festen Willen, dass Spiel noch zu drehen. Mit einem sehenswerten Freistoßtreffer konnte S. Gimpel bereits in der 48. Minute den Ausgleichstreffer erzielen. Doch die Freude währte nur kurz. Nachdem der Ball in der Kali-Abwehr nicht konsequent geklärt werden konnte, schoss der Marksuhler F. Hentrich seine Farben erneut in Führung (53.). 

Mund abputzen, weiter geht's, dachte sich Kali-Spieler J. Leithardt und brachte eine wuchtige Flanke aus großer Distanz vor das Marksuhler Gehäuse. Im Sechzehner setzte der Ball nochmal auf, sodass dieser, etwas unglücklich aus Sicht des Marksuhler Keepers, zum 2:2 im Tor landete (54.).

Die junge Marksuhler Mannschaft wirkte etwas niedergeschlagen nach den Gegentreffern und fortan hakte es im Spielaufbau der Heimelf. Sie waren zwar weiterhin engagiert, aber so richtig wollte es nicht mehr klappen.

In der 69. Minute gab es erneut Freistoß für das Kali-Team. Während die Marksuhler noch damit beschäftigt waren die Mauer zu stellen, schoss S. Gimpel den bereits freigegeben Ball schlitzohrig ins leere Tor. Der Führungstreffer setzte auf und neben dem Platz Emotionen frei, unbedingt wollte man die Kali-Führung nun ins Ziel bringen. Doch Marksuhl steckte noch nicht auf. Der agile L. Scheuch kam erneut zu einer guten Abschlusschance, doch M. Gimpel im Kali-Tor war zur Stelle (72.). Nach einer auf den kurzen Pfosten gezogenen Ecke konnte F. Hinz gedankenschnell mit dem Kopf klären. (75.). 

In der 85. Minute setzte A. Jäger seinen Marksuhler Gegenspieler unter Druck und konnte den Ball auf D. Urff durchstecken. Der hatte ein gutes Auge für seinen mitgelaufenen Mitspieler P. Sommerfeld, welcher die mustergültige Vorlage von D.Urff zum viel umjubelten 4:2 verwertete. Damit konnte sich auch P. Sommerfeld für seinen hohen läuferischen Aufwand in der zweiten Hälfte endlich mit einem eigenen Treffer belohnen.

Da die Kali-Elf bis zum Schlusspfiff nichts mehr Anbrennen ließ ging man als freudestrahlender Sieger vom Platz. Nach dem Auswärtssieg, vor der coronabedingten Zwangspause gegen Ruhla Anfang Oktober, nun schon der zweite überraschende Erfolg unter erschwerten personellen Bedingungen in der Fremde.

"Das wir sechs Punkte mitnehmen, wo wir aus dem  letzten Loch pfeifen, ist einfach genial", resümierte A. Jäger, glücklich aber erschöpft nach der Partie gegenüber der Presse (Quelle "stz").

Am kommenden Sonntag geht es weiter mit einem Heimspiel gegen Bischofroda.


Tore: 1:0 R. Weber (23.). 1:1 S. Gimpel (48.), 2:1 F. Hentrich (53.), 2:2 J. Leithardt (54.). 2:3 S. Gimpel (69.), 2:4 P. Sommerfeld (85.)


Unterbreizbach: M. Gimpel, S. Tokar, C. Orf, S. Salkovic (46. D. Wolfgram), P. Sommerfeld, P. Elsner (46. F. Hinz), A. Jäger, S. Gimpel, J. Leithardt, T. Petter, D. Urff


Marksuhl: M. Morgenweck, F. Richter, F. Franke, S. Vetter, P. Eckert (76. J. Müller), F. Hentrich, Y. Eckert (66. L. Völker), K. Wittich (61. Y. Nehrig), R. Weber, T. Stegmann, L. Scheuch


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2. SG SpVgg Siebleben.

28

3. SV Westring Gotha

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4. SG SV Grün-Weiß Go.

19

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18

6. SV Kali Unterbreiz.

17

7. SG SV Borsch 1925 II

17

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17

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